Fotos und Tipps für Kuba-Reisende
zurück zur Hauptseite

Hier einige aktuelle Tipps für Kuba-Reisende
Und die scheußlichsten Hunde Kubas

Hier ist eine Auswahl von Fotos zum Ansehen oder Herunterladen.

Vergrößert ansehen:   Mausklick links


















































Hier einige aktuelle Tipps für Kuba-Reisende (aktualisiert 2014)                   Zum Seitenanfang

individuelle Erfahrungen, nicht allgemeingültig
Anreise:

Tägliche Direktflüge nach Havanna gibt es von mehreren europäischen Städten, z.B. Paris, Madrid, Amsterdam. Es gibt jetzt auch Direktflüge mit Condor von Frankfurt, aber nicht täglich. Als Papiere für Kuba ist ein Reisepass erforderlich, der mehr als ein halbes Jahr Gültigkeit hat, außerdem eine sogenannte Einreisekarte. Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer von 25 Peso Convertible (etwa 25 US-$) zu zahlen.
Temperaturen:
Typische Reisezeit für Europäer ist von November bis März, dann ist es in Havanna über 20 Grad, meistens aber wärmer. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit ist es aber unangenehm. Ab und zu kommt eine Kaltfront. Dann ist es ein paar Tage windig und kühler und man sollte eine Jacke mithaben. Im Osten Kubas, etwa in Santiago, ist es etwas wärmer.
Geld in Kuba:
Es gibt seit 2004 zwei Währungen: den Peso Cubano (CUP) und den Peso Convertible (CUC). Den Ersteren braucht man als Tourist nicht, es sei denn, man möchte sich als Kubaner tarnen. Das schafft man aber sowieso nicht, denn Kubaner erkennen einander auf 500 Meter Entfernung. Ein CUC entspricht einem US-Dollar oder 24 Peso Cubano. Für 100 Euro gibt es etwa 120 CUC. Den Geldumtausch kann man nicht schon in Deutschland vornehmen, sondern erst in Kuba, schon am Flughafen. Man kann auch in fast allen Touristen-Hotels tauschen. Es geht auch per VISA-Karte und MasterCard in Banken, AmericanExpress geht gar nicht. CUC-Scheine gibt es für: 1, 3, 5, 10, 20, 50.., Münzen für 1, 2, 5, 10, 25, 50 Centimos und 1 CUC. Beim Geldumtausch sollte man versuchen, auch viele 1 und 3 CUC-Scheine zu bekommen, insgesamt auch eher kleine Scheine, da man angeblich ab und zu nicht wechseln kann, außerdem braucht man häufig Trinkgeld. Weiterhin sollte man unbedingt darauf achten, dass einem nicht statt "Peso Convertible" die "Peso Cubano" angedreht werden, denn das kam sogar schon am Flughafen vor - also noch bevor die Touristen die Scheine richtig kennen.
Internet, E-Mails, Handy:
Internet-PCs gibt es nicht mehr oft in Hotels, dafür WLAN. Das kann üblicherweise 6 CUC pro Stunde kosten. Internet funktioniert generell schlecht. Das liegt u.a. daran, dass die USA verhindern, dass Kuba Anschluss an die Unterwasser-Breitbandglasfaserkabel bekommt. Handys funktionieren sowohl zum Telefonieren als auch für SMS und E-Mail. Telefonieren kann 3-5 CUC pro Minute kosten, eine SMS etwa 50 Cent.
Postkarten abschicken:
Wenn man sicher sein will, dass in Kuba abgeschickte Postkarten auch auf die Reise gehen, dann muss man sie direkt in einen Briefkasten stecken, also nicht an der Rezeption des Hotels abgeben, oder noch besser direkt bei der Post abgeben und gleich abstempeln lassen. Der Grund für Verluste ist, dass es sich um Briefmarken handelt, die in "Peso Convertible" bezahlt werden.
Verkehrsmittel:
Bei den Verkehrsmitteln muss man unterscheiden, ob sie in CUP oder CUC bezahlt werden. Über Land kann man mit Bussen, Bahn auch oder mit dem Flugzeug reisen. Mietwagen gibt es natürlich auch. Eine Web-Seite hierzu:
hier.
Kubaner, die nur in CUP zahlen können, reisen mit der Bahn oder in offenen LKWs über Land, oder sie trampen. Es gibt in Kuba eine Vereinbarung, dass LKWs mit freien Plätzen Reisende mitnehmen müssen.
In Havanna gibt es im Stadtverkehr neue chinesische Busse. Die sogenannten Camellos (Kamele), in denen 300 Leute Platz finden, fahren nicht mehr in Havanna, sondern in anderen Regionen. In einigen kleinen Städten gibt es weniger Busse, mehr Pferdewagen. In Havanna und anderen Städten kann man auch die Bici-Taxis (Fahrrrad-Rikschas) benutzen. Man sollte vor der Fahrt den Preis erfragen und vereinbaren. Es gibt in Havanna auch die gelben Moped-Rikschas. Bei Taxis in Havanna sind Ladas etwas billiger als andere Modelle. Eine Tel.-Nr. für billige Lada-Taxis in Havanna ist z.B. 55 55 55.
Fahrradausleihe:
Mangels vernünftiger Verkehrsmittel kann sich eine Fahrradausleihe lohnen, um sich z.B. den Stadtteil Miramar anzusehen. Eine Ausleihe ist im Edificio (Gebäude) Metropolitano, Calle San Juan de Dios in Habana Vieja und eine bessere in der Nähe des Hotels "Plaza" am Parque Central. Wenn man am Eingang des Hotels "Plaza" steht, dann rechts die Straße runter und die nächste Ecke auf der rechten Seite.
Hotels (staatlich) und Casas particulares (privat):
Hotels sind staatlich, Casas Particulares sind privat. Die zentralen älteren Hotels sind ziemlich laut, da es im Zentrum der Städte laut ist und die Hotels schlechte Fenster haben. Allerdings war es in warmen Regionen immer üblich, einfache Doppelfenster einzubauen; oft handelt es sich nur um Lamellen und nicht um Fensterscheiben. Neue Hotels haben natürlich gute schalldämmende Fenster. Überhaupt ist Lärmbelästigung in Kuba ein großes Problem, und als Tourist sollte man immer Ohropax mit haben.
Einigermaßen preiswert in Havanna ist das 3*-Hotel Park View in der Nähe des Prado, aber nicht besonders gut. Das 4*-Hotel Plaza am Zentralpark, wo der Prado beginnt, ist besser, aber nicht so billig. Es hat eine schöne Lobby und eine Dachterrasse. Teurere Hotels gibt es noch viele im Zentrum von Havanna, man findet alles im Internet. Wenn man individuell reist, dann würde ich ein zentral gelegenes nehmen, da man sich als Tourist sowieso nur dort herumtreibt. Wenn man beweglich ist und ein bisschen spanisch kann wird empfohlen, nicht vorher zu buchen, sondern erst in Havanna zu suchen. Eventuell würde ich nur die ersten zwei Tage vorher buchen, da man nach der langen Anreise keine Lust auf Hotelsuche hat. Dann kann man sich mehrere Hotels oder Casas Particulares (Privat-Pensionen) ansehen und dann entscheiden.
Es wird ja immer geworben mit der persönlichen Atmosphäre in den Casas Particulares. Diese Casas haben sich in den letzten Jahren so entwickelt, dass das teilweise große Anlagen sind. Manchmal ist man nahe am kubanischen Familienleben dran und wird zum Frühstück von der Mama mit einem Bussi begrüßt. Wer das aber nicht mag und lieber anonymer bleibt, wie ich, der sollte besser in einem größeren Hotel wohnen.
Technische Mängel gibt es in allen Hotels in Kuba. Ich habe in vielen Hotels übernachtet, mal geht das Licht nicht, ein anderes Mal gibt es kein warmes Wasser, die Toilette funktioniert nicht, defekte Fenster, kaputte Möbel, irgendetwas ist immer.
Strom in Hotels:
Die Spannung wie bei uns von 230V haben viele und moderne Hotels. In älteren und billigeren Hotels gibt es manchmal nur 110V.  Man braucht fast immer einen Steckdosen-Adapter für Amerika. Oft läuft nur die Klimaanlage auf 230V und hat eine freie Steckdose.
Gaststätten (staatlich) und Paladares (privat):
Bei Gaststätten gibt es auch wieder zwei Sorten: Staatliche Gaststätten, Bars oder Cafés und private, sogenannte Paladares.
Die Paladares haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Die Begrenzung auf 12 Plätze ist aufgehoben worden und es gibt dort keine Begrenzung auf bestimmte Speisen mehr. Angeblich müssen sie einen festen Steuersatz von 200 CUC zahlen, so dass die größeren Paladares anteilig mehr Gewinn machen. Die Bedienung ist sehr freundlich, wie bei Privaten weltweit üblich. Allerdings sind manche regelrechte Abzockstationen und bieten nur teure Menüs an, besonders wenn Reisegruppen kommen. Wenn keine Speisekarten angeboten werden, sollte man unbedingt vor der Bestellung nach den Preisen fragen, um keine Überraschungen zu erleben. Ich persönlich ging lieber in richtige staatliche Gaststätten oder Bars. Dort gibt es auch kleinere Speisen, man hat oft Life-Musik und ein schönes koloniales Interieur. Außerdem sind die Kellner und Köche dort in der Regel ausgebildete Fachkräfte.
Nachrechnen beim Zahlen sollte man immer, da Kubaner sich oft zu ihren Gunsten verrechnen.
Günstig am Tage für den kleinen Hunger in Havanna kann man in der Nähe des Plaza de Armas hinter dem Hotel "Ambos Mundos" (Hemingway wohnte dort) im Cafe Santo Domingo Altos (über einem Bäcker) essen.
Preise, Abzocke, Geld ausgeben:
Die Preise in Kuba sind nicht billig, zwar geringer als bei uns, aber teurer als in anderen lateinamerikanischen Ländern. Auch eine Abzocke lauert ständig. Man verlangt einfach einen höheren Preis oder gibt zu wenig Wechselgeld zurück. Es kann der Verkäufer, der Taxifahrer oder auch der Kellner sein, überall und oft, aber natürlich nicht immer. Man muss bedenken, 50 Cent sind für uns wenig Geld, aber für einen Kubaner schon ziemlich viel. Man sollte es aber nicht akzeptieren. Gibt es keine Speise- und Getränkekarten, sollte man immer vorher nach dem Preis fragen. Die Preise in Bars sind abends manchmal höher als am Tage. Wenn es Life-Musik gibt, dann geht ab und zu jemand von den Musikern herum und sammelt Geld, ein CUC sollte reichen. In Havanna sind die Preise etwas höher als in anderen Städten. Gebettelt wird auch viel; das ist aber kein Armutsbetteln, sondern eher Mangelbetteln. Oft möchten sie kein Geld, sondern Kugelschreiber oder Seifenprodukte, wie schon seit über 10 Jahren. Außerdem versuchen sie natürlich, alles Mögliche zu verkaufen, da ein normales Einkommen kaum zum Leben reicht.
Zigarren, Zigaretten, Rum:
Diese Produkte haben Festpreise. Bei Zigaretten kann man die Sorte Hollywood (rot) rauchen. Zigarren werden einem dauernd von Kubanern auf der Straße angeboten (Where are you frrom my frriend? Cigarr good prrice). Ich würde sie aber lieber in einem Geschäft kaufen, z.B. in Havanna direkt links neben der Bar Floridita. Man kann gute Ware an der Straße bekommen, aber auch Dreck. Rum hat ebenfalls Festpreise. In Deutschland bekommt man meist nur den Rum "Havana Club". Deshalb kann man dort ruhig etwas anderes trinken, z.B. Santiago de Cuba, Varadero, Caney oder Mulata.
Trinkwasser:
Leitungswasser ist in Kuba zwar besser als in anderen Ländern Lateinamerikas und viele trinken es auch, aber wir mit unseren verwöhnten europäischen Mägen sollten vielleicht besser Mineralwasser kaufen. Flaschenwasser gibt es hauptsächlich in 0,5 und 1,5-Liter Flaschen in Supermärkten oder Kiosken und kleinen Geschäften. In Supermärkten kommt man nicht mit Gepäck (z.B. ein Rucksack) hinein, man muss es abgeben. Wem das zu riskant ist, muss ohne Gepäck kommen oder woanders einkaufen. In Kiosken ist Wasser teurer, in Havanna 1,5 CUC für 1,5 Liter Wasser, in Supermärkten 70 Cent.
Mit Kubanern sprechen:
Kubaner sprechen einen dauernd an, nicht nur um etwas zu verkaufen, sondern auch einfach so. Das geht am besten auf Spanisch, obwohl sie einen starken Akzent haben. Englisch sprechen sie meistens schlecht, manche sprechen auch deutsch. Allerdings wird man auch oft angesprochen, etwas zu verschenken. Wenn man etwas verschenken will, kann man sich die Leute besser selbst in irgendwelchen Nebenstraßen aussuchen. Auf jeden Fall kann man viel Konversation haben und die Kubaner haben immer viel Zeit. Manchmal ist es aber nicht so einfach, sie wieder los zu werden. Sie wollen natürlich gerne Freunde im Ausland haben, um ab und zu etwas zu bekommen.
Spanisch lernen:
Spanisch lernen in Kuba ist billiger als in anderen Ländern. In Havanna gibt es viele Möglichkeiten. Über eine Agentur in Deutschland kostet es meist 40 bis 50 Euro pro Tag (9 bis 13 Uhr). Dort direkt bezahlt man 20 oder weniger. Man kann z.B. in der Universität von Havanna Unterricht nehmen. Ich war in der Academia Maximo. Sie ist neben der Plaza de Armas im Gebäude der Cultura Latina, Calle Justiz. Dort bezahlte ich für Einzelunterricht 20 CUC pro Tag.
Impfungen, Versicherungen:
Vorgeschrieben werden keine Impfungen. Manche Reiseveranstalter empfehlen eine Impfung gegen Hepatitis A und Tetanus. Für Reisende nach Kuba ist eine Auslandsreiseversicherung verpflichtend (?):
http://www.cubainfo.de/fileadmin/img/UploadBZCOMM/DOCUMENTO/INFORMATION_fuer_Reisende_nach_KUBA.pdf
Persönliche Hygiene / Medikamente:
Ich empfehle, ausreichend Tempotaschentücher für alle möglichen Zwecke mitzunehmen. Klopapier ist nicht überall vorhanden. Zur Reiseapotheke gehören: Aspirin, Fiebertabletten, Diarrhö-Stopper (Durchfall), Magentropfen, Heftpflaster und auch etwas gegen den Sonnenbrand, vielleicht noch Micropur-Wasserentkeimungstabletten, falls man doch mal Leitungswasser trinken muss.
Sicherheit:
Mit der technischen Sicherheit sieht es nicht so gut aus. Man muss beim Spazieren im dunkeln aufpassen. Es gibt manchmal offene Gullys oder andere Löcher oder größere Hindernisse. Die Straßen sind kaum beleuchtet, außer in Habana Vieja, der Altstadt von Havanna. In Centro Habana oder Vedado gibt es viele Kolonnaden. Ich ging dort aber lieber auf der Straße. Wer die Kolonnaden kennt, weiß was ich meine. Man muss nur nach oben sehen und denkt, dass da bald was herunterfallen muss. Manchmal fallen auch von den riesigen 40m hohen Königs-Palmen Äste herunter. Das habe ich zweimal erlebt und ich wurde beide Male knapp verfehlt.
Um die persönliche Sicherheit braucht man sich in Kuba aber keine großen Sorgen machen. Es gibt jede Menge Polizisten auf den Straßen. Aber man sollte trotzdem nicht zu naiv ein. Für Wertsachen empfehle ich den Hotel-Safe. Aber auch Hotel-Safes sind nicht ganz sicher vor der Entwendung unauffälliger Beträge, da man sie mit dem elektronischen Zimmerschlüssel öffnet. Wirkliche Wertsachen werden kaum aus dem Safe abhandenkommen, denn das wäre einfach ein Skandal und kann sich kein Hotel leisten.
In der Regel handelt es sich überall um kleine Beträge, die man verkraften kann, und man wird kaum auf der Straße ausgeraubt wie z.B. in Spanien.
Trickdiebe gibt es natürlich auch, nur Überfälle sind eher selten. Es gibt dafür auch drastische Strafen. Im Dunkeln sammeln sich die Polizisten mehr auf den Hauptstraßen. In den dunklen Nebenstraßen sieht man manchmal keinen. Außerdem sollte man Kopien von allen wichtigen Dokumenten haben.
Geschenke:
Wenn man außer Geld andere Sachen verschenken will, dann kommt es darauf an, ob man es individuell auf der Straße verteilt, oder ob man eine wohltätige Einrichtung besucht. Selbst verschenken kann man gut Buntstifte und Kugelschreiber, aber auch Toilettenartikel, Deosprays, Seife, Duschgel, Shampoo (alles in kleinen Packungen), Zahnbürsten, Fahrradreparatursets, in wohltätigen Einrichtungen auch Medikamente in Originalverpackung, gebrauchte Brillen, Textilien wie T-Shirts und vieles mehr, also alles Sachen, die man in Kuba vor allem nur mit CUC und nicht mit Pesos Cubanos bekommt.
Andere Städte:
Havanna ist anders als andere kubanische Städte. Mir persönlich gefiel noch Santiago und Baracoa im Osten sehr gut. Es ist dort aber etwas wärmer, die Menschen dunkler und ärmer. Cienfuegos ist etwas moderner, in Camagüey sollen die Leute das beste Spanisch sprechen, Santa Clara ist die Stadt Che Guevaras und Trinidad ist bekannt für seine alten Straßen mit Kopfsteinpflaster.


Links, z.B.:
http://www.kuba.org/
http://www.cubainfo.de/
http://www.aventoura.de/




Und hier noch: Welches ist der hässlichste Hund Kubas?
In Kuba begegnet man häufig herrenlosen Hunden, die z.T. sehr merkwürdig aussehen.
Der Erste ist vom Schicksal geplagt. Er sieht hinten wie ein Schwein und vorne wie ein Hund aus, ist wahrscheinlich tragend.
Der Zweite gehört zu einer mexikanischen Rasse ohne Fell.
Und der Dritte ist einfach nur total verwahrlost und heruntergekommen.



Fotografiert in Havanna an der Fähre im Stadtteil Casa Blanca

Fotografiert in Santa Clara

Fotografiert an der Plaza de Armas im Zentrum Havannas

Zum Seitenanfang